Ein BWL Fernstudium geht stets mit Studiengebühren einher. Damit wird der Verwaltungsaufwand bezahlt, den die Fernhochschule hat – sowie die Kosten, die für das Lehrpersonal, die Studienmaterialien, persönliche Betreuung und Prüfungen anfallen. In der Regel sind die Kosten für ein Fernstudium in monatlichen Raten zu zahlen. Für Prüfungen, freiwillige und obligatorische Präsenzveranstaltungen fallen noch einmal zusätzliche Gebühren an, die zum jeweiligen Zeitpunkt der Durchführung zu zahlen sind.
Rechnet man sich aus, was bei beispielsweise einem BWL Fernstudium Kosten anfallen, so kommt man insgesamt schnell auf vierstellige Beträge. Die monatlichen Raten betragen durchschnittlich zwischen 100 und 150 Euro und variieren je nach Fernschule. Doch die Kosten lohnen sich schlussendlich: Wer einmal den Bachelor oder das Diplom in der Tasche hat, hat glänzende berufliche Perspektiven. Die Karriere kann vorangetrieben, Führungspositionen können eingenommen werden. Möglicherweise lässt sich auch schon eine Gehaltserhöhung herausschlagen, bevor die Stelle überhaupt gewechselt wird – schließlich ist man nach dem Fernstudium weitaus höher qualifiziert.
Zudem lassen sich die Kosten für ein Fernstudium steuerlich geltend machen – und möglicherweise steuert auch der Arbeitgeber etwas zu den anfallenden Studiengebühren bei. Manche Unternehmen übernehmen sogar die gesamten Kosten für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter, wenn diese damit verantwortungsvollere Aufgaben im Betrieb übernehmen und ihr neu erlangtes Wissen nutzen können. Nachfragen lohnt sich auf alle Fälle – das kostet schließlich nichts.
In einigen Fällen ist es auch möglich, beispielsweise die BWL Fernstudium Kosten über die Beantragung von Meister-BaföG zu decken. Hier sollten sich Interessierte, die ein Fernstudium anstreben, genau über die jeweils geltenden Voraussetzungen informieren. Zudem muss die Fernhochschule entsprechend qualifiziert und anerkannt sein, dass für die Ausbildung am jeweiligen Institut das Meister-BaföG ausbezahlt wird.
Da ein Fernstudium gut neben dem Beruf absolviert werden kann, lassen sich die Kosten in der Regel gut durch das weiter bezogene Gehalt decken. Verglichen werden sollten im Vorfeld jedoch die verschiedenen Fernhochschulen: Es ist durchaus bekannt, dass für den gleichen Studiengang bei den einen Anbietern wesentlich weniger verlangt wird als bei den anderen. Das hat andererseits aber auch wieder mit den angebotenen Leistungen zu tun, die ebenfalls detailliert verglichen werden sollten. Um das passende Fernstudium zu finden, können in der Regel auch Probemonate in Anspruch genommen werden – die Kosten fallen dann erst nach Ablauf dieser Probezeit an, wenn das Fernstudium nicht während dieser Zeit gekündigt wird.

